Montag, 18. Februar 2013

Warum Menschlichkeit begeistert!

Jumi Vogler proudly presents:
das gänzlich neue Outfit meines Blogs! Er heißt jetzt:
Erfolg lacht! Mit Begeisterung zu Spitzenleistungen!

Ab und zu brauchen wir alle mal ein neues Outfit. Und dieses passt perfekt zu meiner brandneuen Homepage mit meinem brandneuen Angebot: www.jumivogler.de.
Wie Ihr seht, ist das Angebot erweitert und der Fokus auf Begeisterung gerichtet.
Womit wir beim Thema sind:
Ganz egal, was Ihr beruflich macht, begeistert die Menschen!
Denn Menschen wollen begeistert werden, als Zuschauer, Leser, Kunden, Mitarbeiter, Zulieferer.
Und Menschen werden begeistert über Menschlichkeit. Genauer: über alles, was mit dem Menschsein zusammenhängt. Menschsein heißt Emotionalität.

In der Wirtschaft wird oft das Thema Menschlichkeit sehr bewusst ausgeklammert. Menschlichkeit kann man nicht verkaufen. Und nicht kaufen. Aber ohne Menschlichkeit gibt es keinen Markt. Und der Markt ist kein rationales undefinierbares nicht steuerbares Wesen, sondern von Menschen gemacht. Allzuoft gegen die Interessen von Menschen. 
Doch die Dinge ändern sich. Weil die Menschen sich ändern!
"Der Markt der Zukunft wird ein moralischer ein. Oder er wird nicht sein." , sagte Philipp Starck, seines Zeichens, anerkannter Chefdesigner. Mit moralisch meint er menschlich-ethisch.

Wer sich beruflich Menschen nähert - und die meisten tun das- sollte sich ihnen menschlich nähern. Und das heißt auf Augenhöhe. Gerne selbstironisch. Durchaus als Experte. Aber eher als Primus inter Pares, als Gleicher unter Gleichen.

Ich habe gerade ein Webinar bei smile 2 gegeben. Hier der kostenlose Einwahllink, um  die Aufzeichnung anzusehen: Wow the audience! So halten Sie Präsentationen und Vorträge, die überzegen und begeistern!"
Für mich sind meine Webinar-Teilnehmer Freunde in einem exklusiven Zirkel. Und so behandele ich sie auch. Ich begeistere sie. Denn sie nehmen sich Zeit, um begeistert zu werden. Von mir. Also habe ich eine Verpflichtung. Eine Verpflichtung, die mir Spaß macht.
Wenn ich einen Vortrag halte, begeistere ich Menschen. Denn dafür haben sie mich gebucht.
Wenn ihr begeisternd kommunizieren wollt, werdet als Mensch sichbar: nonverbal und verbal.

Laßt Euch begeistern: Unter diesem Link  findet Ihr den Ausschnitt eines Vortrags auf Video, den ich bei einem großen Managementevent in Mannheim gehalten habe.
Der Vortrag hieß: Excellence in leadership- Spitzenführung schafft Spitzenleistung: Humor als Erfolgsstrategie!
Ich erzähle die traurig-komische Geschichte, wie ich zu Humor kam. Und wie Humor mich zu Erfolg führte.

Damit wurde ich für meine Zuhörer sehr sichtbar. So sichtbar, dass sie verstanden haben, warum Humor und Begeisterung alles verändern kann.
Erfolg, der begeistert - das kann man lernen!
Eure Jumi

Donnerstag, 7. Februar 2013

Businessvortäge: Warum es besser ist, gute Vorträgstechniken zu erlernen als Kunden zu verlieren!

Ich verstehe es nicht. Letzte Woche war ich bei einem Netzwerktreffen, bei dem zwei Menschen einen Vortrag hielten, um ihr Produkt vorzustellen. Ich war die dritte Rednerin. Ich wollte in  diesem Zusammenhang mein Coaching  "Wow the audience!: So begeistern Sie mit Ihren Vorträgen und Präsentationen Ihr Publikum!" vorstellen.
Ehrlich, die Vorträge waren so schlecht, dass die beiden Redner von den Netzwerkpartnern öffentlich kritisiert wurden. Ich nenne das den absoluten Supergau. Gut, für mich wäre es das als Speaker sowieso.
Wenn ich jemand wäre, der ab und zu Vorträge hielte, um meine Dienstleistungen und Produkte zu verkaufen und erhielte das Feedback, dass meine Präsentation absolut abtörnend gewesen sei - also  ich würde auf der Stelle etwas unternehmen.
Denn so würde ich Kunden verlieren. Umsatz. Gewinn. Das ist unproduktives Verhalten!
Wir alle wissen, Menschen kaufen Lösungen und wollen von dem, der die Lösungen präsentiert, als Experte überzeugt sein.
Ganz klar!

In meinem Vortrag habe ich übrigens eine Geschichte erzählt. Was den meisten Zuhörern passiert, wenn sie einem Businessvortrag beiwohnen müssen.
Hier ist der Link von einem Vortrag, den ich im November bei einem großen Pharmakonzern in Mannheim gehalten habe und in dem ich diese Geschichte auch erzählte. Ein Teilnehmer der Veranstaltung hat den Vortrag mitgeschnitten.
Die Geschichte  heißt "Das Schnitzel" 

Nach meinem Vortrag kamen sehr viele Leute zu mir, sie wollten mich empfehlen, die anderen hatten viele Frage, waren am Coaching interessiert, alles wie es sein sollte.
Nur die beiden Herren, die es am bittersten nötig hatten, die kamen nicht. Die saßen trotzig in ihren Ecken und ließen verlauten, dass die Technik schuld sei und die Kritik eine Unverschämtheit.

Kompletter Realitätsverlust. Es ist mir unverständlich, dass Menschen wirklich nicht aus Fehlern lernen wollen. Der Weg zum guten Vortrag ist steinig. War er bei mir auch. Kein Vortragsredner fällt vom Himmel. Reden lernt man durch Reden. Und durch professionelle Hilfe. Bei mir war das keinen Deut anders.
Man muss allerdings auch dazu lernen wollen.

Wer das will kann an meinem Webinar teilnehmen. Das Webinar kostet normalerweise  37 Euro. Aber für Menschen, die meine Kunden oder Interessenten sind, ist es kostenlos.

Am 13. Februar von 19.00 bis 20.00 Uhr bei smile2 "Wow the audience! So halten Sie Vorträge und Präsentationen, die überzeugen und begeistern!"
Ich habe es letzte Woche schon einmal geschrieben: Sie müssen sich lediglich unter diesem Link anmelden und registrieren lassen.

Ich garantiere, es wird Spaß machen!

Wow the audience!
Jumi Vogler

Montag, 28. Januar 2013

Warum Business-Präsentationen und Vorträgen oft so langweilig sind. Und was Sie dagegen tun können.

In Deutschland herrscht ja in der Geschäftswelt die schöne Kultur, sich morgens zwischen 7.00 Uhr und 8.00 Uhr zu treffen und sich dann die Werbepräsentationen verschiedener Anbieter/Unternehmer anzuhören.
Man nennt das Netzwerken.
Ich nenne das Qual.
Ich habe festgestellt, dass vor allem die männliche Kollegen den 20minütigen Schlaf beherrschen. Ohne die Augen zu schließen. Meine Herren, ich will sofort wissen, wie Sie das machen!
Nach 20 Minuten wachen sie auf. Die Herren. Dann, wenn das monotone Geräusch vorne verstummt. Sofort klatschen die Herren frenetisch.

Dabei gab es nichts zu klatschen! Niemand weiß genau, was da vorne gesprochen wurde. Außer ein paar Menschen mit Schlafstörungen. Die habe sich Stammbäume von Firmen und Statistiken anschauen müssen, und waren sich sofort sicher: "Ich will diese Produkt nicht kaufen. Der Redner ist unsympathisch. Langweilig. Inkompetent. Und ich habe nicht verstanden, warum ich mir den 10. Berater ins Haus holen soll. Der kann doch gar nichts reißen. Dafür weiß ich aber, dass sein Urgroßvater Bäcker war. Ich will hier weg."

Möglichst über die Zuhörer hinweg zu sprechen, gilt in Deutschland als professionell. Auch die potenziellen Kunden sind auch sehr professionell. Sie suchen sich einen anderen Berater.
Das merkt aber der Redner nicht. Denn er lebt in einer anderen Dimension. Er hält sich für eine Mischung aus Obama und Hirschhausen. Und ist komplett beratungsresistent.

Deswegen sage ich es mal allen anderen: Zuhörer wollen überzeugt werden. Und begeistert. 96 % aller Entscheidungen sind emotional. Auch und besonders im Geschäftsleben. Oder glauben Sie, dass der Kauf eines Porsche Cayenne, ein Geländewagen mit Allradantrieb, ausgelegt für Alpenüberquerungen, also, dass der Kauf eines solchen Porsche Cayenne in der Lüneburger Heide, irgendetwas mit einer rationalen Entscheidung zu tun hat? Ein Dacia tut es auch.

Was also sollten Sie tun, um Menschen zu überzeugen?
Ihr Emotionszentrum treffen! Nur und ausschließlich nur dann, sind sie interessiert und kaufen.
Ganz einfach. Die Werbung funktioniert auch so!

Begeistern Sie Ihr Publikum! Wow the audience!
Und wie geht das? Mit Geschichten. Geschichten, die Menschen berühren.

Wenn Sie Mähdrescher verkaufen, erzählen Sie humorvolle Geschichte über Mähdrescher! Am besten bringen Sie  einen mit. Wenigstens in Spielzeugform. Erzählen Sie Geschichten vom Scheitern mit veralteten Mähdreschern. Bringen Sie die Leute zu Schmunzeln.Verkaufen Sie eine glückliche Zukunft. Mit einem Mähdrescher, der mehr kann als Mäh zu dreschen. Der dem Landwirt Zeit und Geld verschafft. So kann der Bauer endlich eine Frau zu finden!

Es gibt ganz viele Möglichkeiten!
Ich kann Sie Ihnen erklären.

Und wenn Sie Lust haben, schauen Sie mal in mein neues Webinar hinein: am 13. Februar um 19.00 Uhr. Normalerweise kostet es Geld. Aber unter diesem Link können Sie sich kostenlos einloggen.
Weil Sie es sind!
Erfolg lacht!
Jumi Vogler

Samstag, 19. Januar 2013

Humor macht Seminarleiter zu Spitzentrainern!

„Lernen macht Spaß!“ Diese Aussage galt zu meiner Schulzeit als anarchisch. Zersetzend. Staatsgefährdend. Lernen durfte keinen Spaß machen. Schule war eine ernste Angelegenheit. Und das hieß: „Biegt sie hin zu nützlichen Menschen. Sitzen machen!“
Bei mir hat das Erziehungsmodell komplett versagt. Ich entwickelte mich sofort zur Oppositionellen und dann aus purer Notwehr kam ganz viel Humor dazu. Ich konnte beispielsweise meinen Chemielehrer nicht ernst nehmen, der mich davor warnte, zu viel männlichen Intellekt zu entwickeln. Das würde meiner weiblichen Ausstrahlung schaden. – Er hatte recht. (Das ist ein Witz! Oder?)
Die meisten von uns haben keine guten Lern- bzw. Lehrerfahrungen. Und sie mit in den Beruf übernommen. Als Teilnehmer und leider auch als Trainer. Ich habe Trainer erlebt – das spottet jeder Beschreibung. Aber ich versuche es mal: Ich erinnere mich an einen Herrn, der Projektmanagement lehrte. Nach drei Stunden lag die Hälfte der Teilnehmer mit dem Kopf auf den Tischen und schnarchte. Als ich ihn darauf aufmerksam machte, antwortete er, das sei doch immer so. In jedem seiner Seminare. Völlig normal also. Ich habe Kommunikationstrainer erlebt, bei denen nur einer sprechen durfte, der Trainer selbst.
Dabei ist es ganz einfach. Menschen lernen am meisten, wenn sie auf etwas neugierig sind. Wenn sie etwas selbst machen dürfen. Wenn sie Erfolgserlebnisse haben. Und wenn sie lachen. „Wer lacht, lernt.“ Humor entwickelt Menschen. Trainer und Coaches, die im Umgang mit Menschen per se humorvoll sind, schaffen Vertrauen und Veränderungsbereitschaft. Selbstironie hebt Distanz auf und wirkt sympathisch.
Natürlich kann man Humorinterventionen für alle möglichen Warm-Ups und Lockerungsübungen benutzen. Es gibt sogar Übungen gegen das Suppenkoma (Die Trägheit nach dem Mittagessen). Ich mag besonders: Die Ritter(innen) befreien die Prinzen/Prinzessinnen aus der Höhle des bösen Drachen (geschlechtsneutral). Macht sehr schnell sehr wach.
Aber natürlich kann man eine Humorintervention auch im Trainingskontext benutzen. Dort ist sie besonders wirksam.
Eine gute Übung für das Teamtraining ist der „Chor“
Die Teilnehmer bilden drei Gruppen. Jede Gruppe soll einen kurzen Sprechgesang beherrschen, den ich vorgebe. Je nach Laune, und Stimmung. Die erste Gruppe singt zum Beispiel: „Tschaka tschaka bumm bumm“. Das ist intellektuell zu verkraften. Die zweite: „Krawupp schnee schnau.“ Die dritte: „Schubbeldiwumm, schnubbeldischrei“. Oder so. Wenn alle drei Gruppen ihren Text können, singen wir im Kanon. Der Seminarleiter fungiert als Dirigent. Eine Gruppe beginnt auf sein Zeichen. Dann fallen die anderen ein. Mit unterschiedlichen Lautstärken. Am Ende entsteht natürlich das fulminante Crescendo. Und ein umwerfendes Wir-Gefühl.“ (aus meinem Buch „Erfolg lacht! Humor als Erfolgsstrategie“)

 Ob Sie es glauben oder nicht, ich spiele in Führungskräfteseminaren, bei denen es um die Ausübung von Macht geht, gerne mal die Reise nach Jerusalem. Dabei kann man gut beobachten, wer wie mit welchen Mitteln kämpft. Hinterher reflektieren wir das Wettbewerbsverhalten. Sehr aufschlussreich.
Viele Übungen kommen aus dem Improvisationstheater. Übungen, von denen die Teilnehmer nicht einmal träumten, dass sie mit ihnen konfrontiert werden. Zum Beispiel: „Betreten Sie den Raum und versuchen Sie uns zu überraschen. Und zum Lachen zu bringen. Ohne Worte.“
Bisher hat jeder mitgemacht.
Der Nutzen von richtig knackigen Übungen zu den Thema Projektmanagement, Teamtraining, Führungskräftetraining, Vertrieb, Kommunikation, Präsentation ist riesig. Wer die Übungen anwendet, hat Spaß. Als Trainer. Und als Teilnehmer. Letztere werden aktiviert, haben Erfolgserlebnisse, lernen und verändern sich. Solche und nur solche Trainings sind nachhaltig.
Und genau das wollen Unternehmen! Sonst bräuchten sie ja keine Weiterbildung durchzuführen.
In der nächsten Kolumne, und die kommt so sicher wie die nächste Wulff-Affäre, erzähle ich Ihnen etwas über Provokation als Coaching-Stilmittel.
Bis dahin! Erfolg lacht!

Montag, 14. Januar 2013

Wer führt, muss begeistern!


Als ich ein kleines Mädchen war, kam mein Vater zu der Überzeugung, dass ich Klavierspielen können sollte. Das würde meine Fähigkeiten als Ehefrau und Dame der Gesellschaft, so der Plan, erheblich steigern. Dass ich wenig Begeisterung dafür aufbrachte, störte meinen Vater nicht weiter.

Sein Plan hat nicht funktioniert. Und das lag eindeutig an seinen schlechten Führungskompetenzen. Allerdings hätte niemand jemals gewagt, es ihm zu sagen. Es war der Führungsstil von Menschen, die zwei Weltkriege erlebt hatten, und ist ein Führungsstil, der oft noch heute für den erfolgsversprechendsten gehalten wird.
Trotz vieler Studien und Beweise, die belegen, dass dieser Führugnsstil mittelfristig und nachhaltig keine Erfolge und keine Spitzenleistungen bei Mitarbeitern bewirkt.

Der Führungsstil hieß: Führung mit Härte!

Ein schwerer Fehler. Allerdings hatte ich keine Wahl. Also malträtierte ich das Klavier zum Ebenholzerweichen.
Die Klavierlehrer, die ich verschliss, waren von folgender Sorte: In irgendeiner Form nicht mehr dazu in der Lage, auf dem Arbeitsmarkt der 60er Jahre Fuss zu fassen (Sie waren durchweg ältere Männer) mit einem ähnliche Prinzip wie mein Vater.
Wenn ich damals überhaupt ein Interesse daran hatte, Klavier zu spielen, dann daran, die  Pop- und Rocksongs meiner Zeit zu erlernen. Selbstverständlich war das streng verboten. Für meinen Vater wäre das der Beginn der Verrohung der Sitten und der Anarchie gewesen.
Die Folge davon war eine Tochter, die das Klavierspielen hasste und sich zunehmend sich für eine Versagerin hielt. Was sich eindeutig auf meine Leistung niederschlug. Und auf mein Lebensgefühl. Ich war ein ziemlich trauriges Kind. Denn ich hatte keine Chance, erfolgreich zu sein.
(Manchmal frage ich mich, ob das nicht der wahre Grund ist, der hinter solchen Führungstilen steckt: "Mitarbeiter" zu Misserfolgen zu führen, um selbst als Nr.1 glänzen zu können.)


Eines Tages bekam ich eine neue Klavierlehrerin. Sie machte diesen Beruf nicht aus Not. Sondern aus Berufung. Sie war Pianistin und Schülerin des damals weltbekannten Pianisten Claudio Arrau. Sie war begeistert. Von Musik. Und trat selbst als Pianistin auf. Erfolgreich. Sie war begeisternd.
Durchaus fordernd, aber auch menschlich und ließ Nähe zu. Ich musste viel üben, aber sie schenkte mir ihr Gehör, auch bei meinen Nöten.
Nach nur kurzer Zeit spielte ich auf kleinen öffentlichen Veranstaltungen, die sie arrangierte. Und nach und nach spielte ich sogar als Solopianistin mit Orchester.

Wie habe ich damals diese Frau verehrt und bewundert! Ich wollte ihr gefallen. Sie gab mir meine Motivation zurück. Obwohl ich eigentlich gar nicht Klavier spielen wollte. Und obwohl ich, ehrlich, nur mäßiges Talent dafür besitze. Sie war in jeder Hinsicht mein Vorbild. Künstlerisch, menschlich, als Lehrerin, in ihrer akribischen Art zu lernen und zu lehren, in ihrem Führunspotenzial.

Ich spiele schon lange kein Klavier mehr. Ich bin auf der Bühne und halte Vorträge und gebe Seminare und Coachings. Aber diese Frau habe ich nie vergessen. Und viel gelernt zum Thema Führung und Begeisterung. Denn ich will meine Zuhörer, Klienten, Teilnehmer begeistern.
Von sich selbst. Und von dem Thema. 
Führung funktioniert nach dem Vorbildprinzip. Das ist die größte Qualität von Führungskräften. Von erfolgreichen Führungskräften!
Übrigens: Führung mit Begeisterung kann man lernen.
Es bedeutet, seine Sozialkompetenz, seine Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln. Dann wird aus Führung Spitzenführung.

Montag, 10. Dezember 2012

Mit Begeisterung zu Spitzenleistungen im Jahr 2013!!

(M)ein Spitzenjahr geht zu Ende. Und das Bloggen für dieses Jahr auch. Denn ich fahre am Sonntag, den 16. Januar in den Urlaub. 10 Tage lang in die Sonne. Und ich werde so gut wie gar nichts tun. Relaxen. Lesen. Schwimmen. Mal auf den Berg gegenüber des Hotels steigen. Fisch essen. Das war's. 
Ich habe es mir wirklich verdient. Ein Hammerjahr: Mein Buch kam raus, die Presse hat darüber geschrieben und tut es immer noch, ich hatte tolle Vorträge und unglaubliche Trainings. Aber das Beste war, dass ich so viel gelernt habe. Und mich wirklich vervollkommnet habe.
Für mich bedeutet das Leben: Das, was man mag, gut zu machen. Das, was man gut macht, noch besser zu machen. Wirklich das Beste zu geben. Privat und beruflich. Als Selbstverpflichtung.
Mein nächstes Jahr, das weiß ich schon, wird wieder sehr aufregend und ich werde wieder viele Herausforderungen bestehen. Und mein Bestes geben. Was immer da komme.
Ich kann jetzt schon sagen, es wird Veränderungen geben. Sie und Ihr werden /werdet es sehen und bemerken. Aber noch verrate ich nichts außer: Wir arbeiten schon dran!
Es wird ein Spitzenjahr! 2013! Ganz sicher!

Ich möchte mich bei allen bedanken, die meinen Blog lesen und weiter empfehlen.
Im nächsten Jahr geht es weiter.
Ich wünsche Ihnen und Euch,  dass Ihr Hu, den Humor auch 2013  niemals verliert! Erfolg lacht!



Montag, 3. Dezember 2012

Die Bestimmung - was Unternehmen außergewöhnlich macht!

Es gibt sie: außergewöhnliche Unternehmen, große, mittlere und kleine.
Außergewöhnlich erfolgreich, außergewöhnlich innovativ, außergewöhnlich menschlich.

Ihnen zugrunde liegt: Die Bestimmung. 

Die Bestimmung, die meistens der Unternehmensgründer, der CEO, der Geschäftsführer in sich trägt und der er/sie folgt. Erfolg hat er dann, wenn es gelingt, die Bestimmung außen wirksam werden zu lassen, bei Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern.
Die Bestimmung ist nicht zu verwechseln mit Mission, Strategie, Ziel oder Vision.
Die Bestimmung ist die Basismotivation, die einen Menschen antreibt. Sie erwächst immer aus der eigenen Biografie. Die Bestimmung  ist der Zweck, nach dem ein Mensch lebt.
Glücklich der Mensch, der eine innere Bestimmung besitzt.
Glücklich der Unternehmer, der Freiberufler, der Selbstständige, der seine Bestimmung auf sein Unternehmen übertragen kann. Der aus seiner Bestimmung Strategien, Ziele und Visionen  entwickelt. Er wird erfolgreich sein, denn die Bestimmung ist der größte Antreiber überhaupt.

Die Bestimmung ist die Basismotivation, die Unternehmen antreibt.
Die Bestimmung ist  zutiefst menschlich, spirituell,  philosophisch. Das widerspricht dem Konzept des Wettbewerbs und des Gewinne-Machens nicht.
Allerdings hat die Bestimmung nichts mit dem direkten Streben nach Geld zu tun.

Die Bestimmung basiert auf moralischen Konzepten. Die  Hauptkonzepte sind:
  • das Streben nach Entdeckungen, nach dem Neuen,
  • das Streben nach Spitzenleistungen,
  • das Streben nach Altruismus, den Hilfreichen,
  • und das Streben nach Heroismus, dem Starken und Effektiven.
(Sie beruhen auf den Philosophen Kierkegaard, Aristoteles, Hume und Nietzsche.
Aber das nur nebenbei.)

Natürlich gibt es noch mehr Bestimmungen, aber die vier sollen erst einmal reichen.

Wer eine Bestimmung hat, bestimmt sein Leben.

Wer eine Bestimmung hat, bestimmt sein Ziel und seine Strategien.


  • Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook - man glaubt es kaum - hat eine Bestimmung: seine Bestimmung ist das Streben nach Entdeckungen, nach dem Neuen. Das ist ihm wahrlich gelungen.
  • Ikea folgt mit seinen preiswerten Konzepten der Bestimmung nach Altruismus: Jeder Mensch kann für einen kleinen Preis schöner wohnen. Das war in den Gründungsjahren von Ikea revolutionär.dm-drogeriemarkt folgt ebenfalls dieser Bestimmung, günstige Preise und eine konsequent auf positivem Menschenbild aufgebaute Unternehmensphilosopie.
  • Für Heroismus steht Bill Gates mit der Absicht, jedem PC sein  Betriebssystem einzupflanzen.
  • Und Apple für Spitzenleistungen, hat das Unternehmen doch mit besonderer Kreativität außergewöhnliche Produkte erschaffen.

In Unternehmen/Organisationen fördert die Bestimmung die Wettbewerbsfähigkeit und die Moral, die Werte, nach denen das Unternehmen Beziehungen eingeht.

Die Bestimmung ist überhaupt die qualitative Grundlage der Beziehungen zu allen Stakeholdern.
Die Bestimmung ist die Hauptmotivation, wenn es gelingt sie allen Stakeholdern zu vermitteln.
Denn Mitarbeiter, Zulieferer, Kunden wollen Teil eines Ganzen sein, wollen Sinnhaftigkeit ihrer Leistung erleben.

Die Bestimmung verpflichtet zu außergewöhnlichen Leistungen und Innovationen.
Die Bestimmung bedeutet Begeisterung, Leidenschaft, Freude, Durchhaltevermögen und exzellente Führung.

Die Bestimmung wirkt gewinn- und wachstumssteigernd, aber nur, wenn man ihr um ihretwillen folgt. Wenn man nicht anders kann.
Nicht wenn man sie als Marketingstrategie benutzt. Insofern ist sie paradox. Nur dann hilft sie auch schwere Zeiten zu überwinden. Fragen Sie mal die Hersteller von Bionade. Diese Marke wurde erst dann erfolgreich, als die Hersteller schon glaubten, Insolvenz anmelden zu müssen.


Die Bestimmung eines Unternehmens basiert auf menschlichen Konzepten und Werten. Deswegen ist sie erfolgreich.
Selbstverständlich gibt es Unternehmen, die nicht nach irgendeiner Bestimmung leben. Schlecker gehörte dazu, der AWD und viele andere. Was besagt, dass Unternehmen ohne Bestimmung ebenfalls erfolgreich sein können. Aber konsequent? Nachhaltig? Mit Begeisterung, Leidenschaft, Spitzenleistungen und Freude? Mit Innovationspotenzial und positivem Menschenbild? Nein.

Welche Bestimmung haben Sie und Ihr Unternehmen/Organisation?

Und meine Bestimmung?

Mit Begeisterung und Leidenschaft zu Spitzenleistungen! Das ist meine Bestimmung.


Jumi Vogler