Samstag, 11. Januar 2014

Charmanzen vor! So wirkt Humor als Erfolgsstrategie bei Frauen!

Ich werde ja immer wieder gefragt, wer denn mehr Humor benötige, Männer oder Frauen? Die Antwort ist leicht: Nichts brauchen Frauen und Männer mehr als Humor. Nicht nur, weil viele von ihnen zusammen leben. Sie brauchen ihn auch ganz für sich alleine. Und wie Humor denn bei Männern und Frauen wirke? Die Antwort ist auch leicht. Unterschiedlich. Aber erfolgreich.
Beginnen wir heute bei den Frauen, die im Beruf ihre Frau stehen wollen. Schon fangen die Probleme an. Denn das sollen sie gar nicht. Alle Welt verlangt von ihnen, dass sie ihren Mann stehen. Kein Wunder, dass das (noch) nichts mit der fifty-fifty-Gleichberechtigung bei Gehältern und den guten Jobs wird.
Frauen, die etwas werden, sein wollen und Ansprüche, ja sogar Visionen (hört, hört!) an das Leben und den Beruf haben, werden mit Humor zu Charmanzen. Das Wort erklärt sich von selbst.
Frauen mit Humor bleiben auf der Erfolgsspur und sind durchsetzungsstark, gestaltend, kreativ, schlagfertig, phantasiebegabt, kommunikativ, konfliktfähig und -bereit, teamorientiert, führend. Charmanzen haben Erfolg!

Was also lernen Frauen, um den Status einer Charmanze zu erreichen?
• Frauen lernen, die eigenen individuellen und einzigartigen Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten. Das macht Spaß und stark.
• Frauen erfahren, was sie bisher davon abgehalten hat: Erziehung, Märchen und Mythen, Projektionen und Ideologien.
• Frauen geben sich selbst die Erlaubnis, erfolgreich sein.
• Frauen lernen, wie unterschiedlich männliche und weibliche Kommunikationsstrategien sind. Frauen werden zweisprachig, sie lernen „männlich“ und „weiblich“ zu sprechen und zu agieren, wenn es sein muss. Das ist überhaupt die Grundvoraussetzung, um in einem Unternehmen, also einer männlichen, vertikal hierarchischen Sphäre, auf die Karriereleiter zu springen.
• Frauen erfahren, wie Hierarchien, Machtspiele und Dominanzstrategien funktionieren.                                                                                                                                  
• Sie lernen „Nein“ zu sagen.
• Sie lernen, dass den eigenen Job perfekt zu beherrschen noch lange nicht heißt, auch Karriere zu machen.
• Sie entwickeln ihr ureigenes Humorpotenzial, das ihnen die Souveränität, die Gelassenheit, die Distanz und die Stärke schenkt, auf dieser Leiter nach oben zu schreiten.
• Frauen entwickeln eigene Karrierestrategien.
• Sie lernen den eigenen Erfolg zu genießen.
• Sie erfahren, wie sie ihr Auftreten im Unternehmen, ihre Ausstrahlung, Körpersprache und Stimme erfolgreich einsetzen.
• Frauen kennen den Unterschied von Unterwerfungs- und Dominanzgesten.
• Sie lernen Durchsetzungsstrategien, Schlagfertigkeit mit Humor und humorvolles Führen.
• Sie wissen um die Macht paradoxer Interventionen und die Macht mit Gefühl und Stärke zu agieren.
• Sie wissen, dass „Sie sind zu emotional!“ eine Killerphrase ist, denn Unternehmen sind der Hort, die Brutstätte aller möglichen Gefühle.
• Sie entwickeln mit Humor ihre Kreativität, ihre Lösungsfähigkeit, ihr Innovationspotenzial, ihre Motivationsfähigkeit gegenüber Kollegen, Mitarbeitern und Kunden, ihre Überzeugungskraft, ihr Charisma, ihren eigenen Kampfstil. Den mit dem Florett. Nicht den mit dem Baseballschläger.

Charmanzen bewegen sich immer auf der Erfolgsspur. Es ist ihr natürliches Biotop.

Und wo kann Frau das lernen: Na hier: www.jumivogler.de und hier: www.hu-der-humor.de.
Und für alle Fälle zwei Bücher lesen:
und ab Januar 2014!
http://www.book2look.de/book/bQMLMQHiYx
und:


Mittwoch, 18. Dezember 2013

Der Krisenratgeber "Meine Frau meckert seit 15 Jahren am Weihnachtsbaum herum! Können Sie mir helfen?"

 

 

Der Krisenratgeber

So kommen Sie raus aus der Krise!

Humor seit Jahrtausenden die Strategie für Problem und Krisenlösung. Vertrauen Sie sich und Ihrem Humor!
Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich in einer Krise befinden und Fragen dazu haben, wie Sie aus dieser Krise herauskommen können mit Humor und Wertschätzung, Kreativität und neuen Perspektiven, dann schreiben Sie uns: Jumi Vogler und Hu, dem Humor. Wir werden Ihre Fragen, wenn Sie das erlauben, anonymisieren und öffentlich beantworten. Und nach bestem Wissen und Gewissen beantworten.

Seit 15 Jahren meckert meine Frau am Weihnachtsbaum herum! Es verdirbt mir das ganze Fest! Und ich möchte am liebsten alleine wegfahren! Kann mir da Humor helfen?

Frage: Ich bin in unserer Familie, klar als Mann, für den Kauf des Weihnachtsbaums zuständig. Ich mache das jetzt so lange, wie wir verheiratet sind. 15 Jahre. Und jedesmal, wirklich jedesmal, meckert meine Frau an dem Baum herum. Immer, aber auch immer ist er ihr zu krumm, zu schmal, zu licht, zu – ich weiß es nicht. Ich gebe seit 15 Jahren mein Bestes. Aber es ist nie gut genug. Ich bekomme jedes Jahr, wenn es auf Weihnachten zugeht, Depressionen. Ich habe überhaupt keine Lust mehr auf Weihnachten. Und meine Frau und ich geraten uns mit schöner Regelmäßigkeit so sehr in die Haare, das wir die ganzen Weihnachtstage über nur mit allergrößter Mühe die Fassade aufrecht erhalten können. Das zieht natürlich auch den Rest der Familie in Mitleidenschaft. Meine Frau und ich führen eine gute Ehe, sogar eine harmonische. Wir streiten nie. Einzige Ausnahme, der Weihnachtsbaum. Was kann ich tun, damit es dieses Jahr besser wird?
Antwort: In Prinzip nichts. Menschen sind wie sie sind. Und Ihre Frau möchte nun mal den perfektesten Weihnachtsbaum aller Zeiten. Und den gibt es nun mal nicht. Wichtig ist ja für Sie, dass Sie Ihr seelisches Gleichgewicht und Ihre gute Laune behalten, um die Weihnachtstage halbwegs genießen zu können. Ich gehe davon aus, dass alle Versuche Ihrer Frau den Kauf des Weihnachtsbaums zu überlassen, gescheitert sind. Denn solche Streits sind Rituale. Und Rituale festigen die Beziehung. Wie auch immer sie ist. Nützt also nichts. Es gibt zwei mehrere Möglichkeiten, ihre Frau zum Lachen zu bringen. Denn wenn Ihre Frau lacht, dann lacht offensichtlich auch die Familie. Allerdings müssen Sie ein bisschen Zeit und Geld investieren.
Wenn die Zeit kommt, dass Sie einen baum besorgen sollen, kaufen Sie einen riesengroßen aufblasbaren Baum. Die gibt's sogar in Grün. Blasen Sie ihn auf und stellen Sie ihn Ihrer Frau vor. Sie wird fassungslos sein. Sie wird Sie fragen, ob das Ihr Ernst sei? Sie werden sehr ernst antworten, dass dieser Baum zumindest gerade gewachsen sei und wenn nicht, könne man ihn gerade blasen. Davon hätte die ganze Familie etwas. Wem der Baum zu krumm sei, der bläst! Wenn Sie Glückhaben, fängt ihre Frau jetzt an zu lachen. Wenn nicht, sagen Sie, dass Sie ernsthaft streiken. Kein Baum mehr. Und das müssen Sie durchziehen. Sie dürfen sich auf keinen Fall erweichen lassen. Ihre Frau wird toben und wenn sie merkt, dass Sie sich nicht erweichen lassen. Denn Sie werden damit ein Ritual durchbrechen. Sie will sich nämlich streiten. Wenigstens an Weihnachten. Sonst ist sie unglücklich. Streit bedeutet Emotion, heftige Emotionen. Und vielleicht fehlen die in Ihrer Ehe. Also holen Sie sich den Streit absichtlich und geplant in Ihre Ehe! Und zwar so: Fahren Sie mit Ihrer Frau, vor Weihnachten an einem WE, in einem Wellness-Hotel oder etwas ähnlichem. Irgendwo dort, wo Sie ungestört sind. Und wo es schön ist. Verabreden Sie mit ihr vorher, dass sie beide sich während eines Spaziergangs alles an den Kopf knallen, was sich während des ganzen Jahres aufgestaut hat. Und das machen Sie dann. Es können die absurdesten Vorwürfe sein. Tun Sie das als Spiel. Ihre Frau fängt an. Sie sagen „Autsch". Mehr nicht. Dann sind Sie dran. Ihre Frau sagt „Autsch". Und so geht es weiter. Bis sie durch sind. Nichts mehr. Keine Verteidigung. Am besten machen Sie das auf einem langen Spaziergang. Wenn Ihnen beiden nichts mehr einfällt, h können Sie reden, wenn Sie wollen. Oder lachen. Und dann gehen Sie in den Spa und gönnen sich ein tolles Abendessen und/oder eine tolle Nacht. Wie immer die aussieht. Tun Sie das! Das Ritual wird Ihrer Ehe nicht schaden. Es werden keine schlafenden Hunde geweckt. Denn dass die Hunde in Ihrer Ehe schlafen, dass ist genau das Problem. Führen Sie also anstelle des Weihnachtsbaum-Streit-Rituals ein Vor-dem-Weihnachtsbaum-Streit-ein-Klärungs-und-Wellness-Ritual ein. Es wird Ihre Weihnachten und Ihre Ehe verändern!

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Humor als Erfolgsstrategie für die Entwicklung von Trainerpersönlichkeiten

Ich habe vor kurzer Zeit ein Training für Vertriebstrainer gehalten. Sehr professionelle, erfahrene Kollegen. Sie fanden das Thema Humor als Erfolgsstrategie spannend und haben sich angemeldet. Natürlich wusste keiner so genau, was auf ihn zukommt. An Tipps und Tricks für den Traineralltag, also jede Form von Spielen und Interventionen zur Auflockerung, war niemand interessiert. Und das war auch nicht der Fokus des Themas. Darüber gibt es genügend Bücher.

Fokus war die Entwicklung der Trainerpersönlichkeit mit der Humorstrategie.
Ich weiß um die Vorbildfunktion von Menschen, die führen. Und dazu gehören auch Lehrende, also Trainer.
Wir alle haben in der Schule am meisten von den Menschen gelernt, die am menschlichsten waren, empathisch, zugewandt, und die begeistert ihre Inhalte vorbrachten. Und lebten. Sie waren Vorbilder. Und als Vorbild sprachen sie die Emotionen ihrer Schüler an. Und begeisterten sie durch ihre Persönlichkeit.
Der lernt am besten, der begeistert ist.
Genauso ist das im Training. Vorbilder sind Menschen. Sie haben Mut, Charakter, Ausstrahlung, Persönlichkeit, Menschlichkeit, Intelligenz, Kommunikationstalent, Kreativität, Fantasie, Führungsfähigkeit und das Wissen um die eigene perfekte Unvollkommenheit. Sie besitzen die Gabe, Fehler der Teilnehmer in großartige Gelegenheiten, Neues zu erfahren, zu verwandeln.

Was das alles mit der Humorstrategie zu tun hat?

Wer alle diese Fähigkeiten entwickeln will, braucht, wenn er es nacheinander tun möchte, mehrere Leben.
Wer  die Entwicklung seines Humorpotenzials erlernen will, erhält automatisch Ausstrahlung, Persönlichkeit, Menschlichkeit, Intelligenz, Kommunikationstalent, Fehlertoleranz, Kreativität, Fantasie, Führungsfähigkeit und das Wissen um die eigene perfekte Unvollkommenheit.
Denn all das sind Voraussetzungen für Humor. Schauen Sie sich die wirklich humorvollen Menschen, Comedians und Kabarettisten an - sie alle besitzen diese Fähigkeiten.
Humor beinhaltet eine Tiefe, eine Dimension, die in Deutschland weitgehend unbekannt ist.
Wie aber trainiert man sein Humorpotenzial?
Nun wir, die Vertriebstrainer und ich, haben vor allem auf  szenische und praktische Übungen gesetzt, die konkrete Entwicklung davon, was Humor bedeutet.
Für mich war es wichtig, die Damen und Herren Kollegen aus ihrem linearen, rationalen Denken herauszuholen und andere wesentliche Facetten ihrer Persönlichkeit auszuloten.
Das Training war  herausfordernd und hat jede Menge Spaß gemacht.
Am Schluss sagten mir alle Beteiligten, sie hätten so etwas noch nie erlebt. Sie hätten nie gedacht, dass sie so über sich hinauswachsen könnten.
Was wollen wir mehr?! Die Humorstrategie steht für die Entwicklung von Persönlichkeiten und Führung und Lehre. Mit Begeisterung, Spaß und Freude.

Dienstag, 12. November 2013

Mit mir nicht! Wie Sie mit Humor die Menschen endlich durchschauen und trotzdem lieben.


Tja. Menschen durchschauen? Das ist ja schon schwer genug. Menschen durchschauen und trotzdem lieben? Puh! Geht denn das? Darf man das? Ja, man darf das! Wenn man genügend Humor besitzt.
Wieso "trotzdem lieben"?, werden sich einige fragen. Der Mensch an sich ist doch gut. Und wer nicht gut ist, der ist die Ausnahme.
Und das ist Quatsch. Wir Deutsche leben in jeder Hinsicht in einer Komfortzone.In anderen Gefilden geht es da anders zu. Fragen Sie mal die Syrer. Oder die Menschen aus weiten Teilen Afrikas. Oder die vergewaltigten Frauen Indiens.
Nun, das ist weit weg, werden einige sagen. In rückständigen Gesellschaften passiert so etwas.Bei uns aber nicht. So trösten wir uns. Wir sind weiter und besser. Wir sind gut. Und wir glauben an das Gute im Menschen. Und dann fallen wir aus allen Wolken, weil Herr von und zu Guttenberg ein Betrüger ist, einige Angehörige der christlichen Kirchen Vergewaltiger sind, die eigenen Männer zu Prostituierten gehen, Thomas Gottschalk ein durchtriebener Geschäftsmann ist, der Schleichwerbung im großen Stil betrieb, Konzerne sich keinen Deut um ihre Compliance kümmern, wie man an deren Beziehung zu Uli Hoeneß sieht, aber Verkäuferinnen wegen zwei Maultaschen rausgeworfen werden, Iris Berben geliftet ist, Afrikaner ertrinken, wenn man sie ertrinken lässt, und alte Leute mit kleiner Rente bald nicht mehr heizen können. 
Dabei sind diese Dinge gar kein bisschen verwunderlich. Wenn man offenen Auges und ohne Scheuklappen die Welt so sieht wie sie ist. Aber das ertragen nur wenige. Warum ist das so?
Erinnern Sie sich, dass Sie als Kind ganz viel Spinat essen mussten, weil der angeblich so viel Eisen enthielt? Alles Lüge! Einfach nur ein Kommafehler.
Wir Menschen wollen solche Dinge nicht hören. Wir wollen, dass Spinat gesund ist. Und Bio-Gemüse gesünder als Nicht Bio-Gemüse. Was auch Quatsch ist. Nachweislich. Und: Wir wollen nicht den Glauben an das Gute im Menschen verlieren.
Denn das gibt uns Hoffnung. Hoffnung, in dieser Welt leben zu können, ohne uns selbst und andere zu verurteilen zu müssen. Wir müssen vertrauen dürfen. Sonst können wir nicht leben. Aber diese Hoffnung kann trügerisch sein. Denn oft sie macht uns völlig handlungsunfähig, weil wir auf Manipulationen nicht angemessen reagieren können. Wir  erkennen sie nicht. Wir erkennen nicht, dass die Kollegen einfach nur neidisch sind. Und uns deswegen mobben. Oder weil wir nicht so sind wie sie. Lieber geben wir uns selbst die Schuld. Das ist einfacher als zu erkennen, dass  andere manchmal böse Dinge tun, einfach, weil sie es können. Das macht uns hilflos. Machtlos. Wir wollen nicht, dass Betrug existiert. Manipulation. Dominanzstrategie. Lüge. Und deshalb wollen wir die Welt nicht sehen, wie sie ist.
Das ist eine überdimensionale Zwickmühle! Für jeden Menschen. Und hier kommt die Lösung!
Wir können lieben, vertrauen, leben, auch wenn wir die Welt sehen, wie sie ist. Mit der Humorstrategie.
Die Humorstrategie bedeutet, sich von den gängigen Ideologien und Vorstellungen dieser Welt, den Manipulationen und Lügen zu befreien. Den Menschen zu sehen, wie er ist. So weit das möglich ist. So wie gute Kabarettisten. Oder Loriot. Oder Aristophanes.  Oder Volker Pispers. Georg Schramm. Und Nessi Tausendschön, Lisa Fitz, Anke Engelke.
Den Menschen zu sehen, wie er wirklich ist. Und ihn TROTZDEM zu lieben. Das ist die Kunst.
Und das ist die Kunst des Humors.
Denn so sind wir alle. Unvollkommen. Egoistisch. Gierig. Emotional. Und liebenswert. Denn wir sind auch kreativ, neugierig, ums Allgemeinwohl besorgt, mutig, liebevoll.

Mit Humor dürfen wir die Welt sehen, wie sie ist, in ihrer Grausamkeit, jawohl, und Ungerechtigkeit und sie trotzdem lieben. Wir können über die menschlichen Eigenschaften und Schwächen lachen, durchaus auch ironisch, und uns und die anderen trotz allem lieben. Ohne Verbesserungswahn. Mit einem Fünkchen nie verlöschender Hoffnung in das Gute. Allem zum Trotz.
Mit Humor können wir aufhören, den Ideologien und Dogmen und Konsensen und Traditionen zu glauben, die in der Welt kursieren. Wir können aufhören, uns mit ihnen zu identifizieren. Denn Humor schafft Distanz. Zu sich selbst und zu anderen. Distanz schafft Klarheit. Neue Perspektiven. Neue Lösungen. Und Annahme. Toleranz. Zuneigung. Mitgefühl. Wertschätzung.
Das ist der wahre Kern des Humors.
Das ist wahre Lebenskunst.
Denn Humor verändert das Leben. Zumindest das eigene.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Wie Sie sich mit Begeisterung, Mut und Souveränität viel erfolgreicher bewerben!

Ja, ich erinnere mich. Es war nicht das erste Bewerbungsgespräch. Es war das wichtigste. Ich habe damals schon als Dramaturgin für die Öffentlichkeitsarbeit am Nds. Staatstheater Hannover gearbeitet. Sehr toller Job. Ich brachte als erste die hannoverschen Studenten in das hannoversche Theater, davor mieden die das Haus am Ballhof und fuhren lieber nach Hamburg. Ich gab als erste an der Universität in Hannover Dramaturgie und Theaterseminare. Ich konnte etwas bewegen. Und das sehr gerne. Dann kam ein neuer berühmter Intendant aus Hamburg: Eberhard Witt. Ich wollte ihm gerne meine Arbeit vorstellen. Und bat um einen Termin. Ich war 29 und es schien mir völlig vermessen, mich bei ihm als Produktionsdramaturgin zu bewerben. Zumal mir alle gesagt hatten, dass eine Frau niemals Dramaturgin in der Leitung würde. Damals. Theaterleitung ist eine Männerdomäne. Also sprach ich über mein PR-Konzept für das Theater.. Eberhard Witt war überhaupt nicht daran interessiert. Er wolle Theater machen. Keine PR. Mein Job interessiere ihn nicht. Und er wolle mich kündigen. Worauf ich antwortete, das er das nicht könne, weil ich ja einen Vertrag hätte. Darauf meinte er, er sei der Intendant und könne das trotzdem. Lieber zahle er Abfindung. Worauf ich antwortete, ziemlich sauer und hilflos: " Dann mal los!" Er schaute mich finster an und ich schaute finster zurück. Direkt in seine Augen. Das kann ich. Durch meine Schauspielausbildung. Ich kann das sogar sehr viel länger als andere. Eberhard Witt schlug die Augen nieder. Und fragte mich,  warum ich das mit der Öffentlichkeitsarbeit machen würde. Ich antwortete: "Weil es mir Spaß macht!" Der Intendant verabschiedete mich. Ich ging zittrig in die Kantine der Oper und bestellte ein Bier.  Jaja, auch am Theater gilt Alkoholverbot. Aber es hält sich keiner dran. Ich war sicher, gekündigt zu werden. Vier Wochen später war ich Mitglied der Künstlerischen Leitung des Nds. Staatsschauspiels Hannover! Mit 29! Als einzige Frau.
Und die Moral von der Geschicht': Verbiege Dich selbst niemals nicht!

Vor allem nicht bei Bewerbungen. Denn Sie müssen in ihrem Beruf mit Ihren Kollegen leben. Und, auch wenn Begeisterung bei der Arbeit, kein deutsches Phänomen ist: Wenn sie begeistert sind, zeigen Sie es. Sollte das Unternehmen Ihre Begeisterung "komisch" finden, dann bewerben Sie sich schleunigst woanders.
Und: Machen Sie sich nicht klein. Wehren Sie sich, wenn man nicht wertschätzend mit Ihnen umgeht. Wenn das Ihnen zum Nachteil gereicht, haben Sie "Ihr" noch nicht gefunden.
Obwohl die Welt anders tickt: Nur die Menschen haben wirklich Erfolg, die den Mut haben, zu sich selbst zu stehen. Auch in Bewerbungsgesprächen.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Mitläufer oder Persönlichkeit! Wie Sie mit Humor Ihre Persönlichkeit entwickeln.

Wir alle wissen es: Jeder redet von Persönlichkeit. Und jeder will eine haben. Aber die wenigsten besitzen Persönlichkeit. Die meisten Menschen wollen ein bequemes Leben. Und weil das so ist, passen Sie sich an, denken das, was alle denken und gehen Anstrengungen aus dem Weg. Sagen wir, wie es ist: Die meisten Menschen bleiben weit unter ihren eigenen Möglichkeiten.

Und sie haben Recht! Es ist nämlich höllisch anstrengend, eine echte Persönlichkeit zu werden. Was man da alles zu braucht! Eine wirkliche Haltung, Intelligenz, Selbstbewusstsein, Schlagfertigkeit, Können in dem eigenen Metier, sehr viel Mut zu einer eigenen Meinung, Souveränität, auch in Krisen und Konflikten, jede Menge Visionen, Querköpfigkeit, die Fähigkeit aus Scheitern zu lernen, sich nicht immer zu ernst zu nehmen (sonst lernt man nichts)  und den Willen, Spaß und Freude zu haben und sich ständig neu zu erfinden.
Das ist alles!

Wie bitte? Wie  man denn das alles lernen kann? Da braucht man ja ein Leben. Naja! Eigentlich ist es ganz einfach!  Entwickeln Sie einfach Ihr Humorpotenzial. Warum?

Wer sein Humorpotenzial entwickelt, beweist Mut. Denn er wird sichtbar.
Wer sein Humorpotenzial entwickelt, wird selbstbewusst und schlagfertig.
Wer sein Humorpotenzial entwickelt, fördert seine Intelligenz.
Denn auf einmal sieht er die Welt so, wie sie ist und nicht durch die Meinungsbrille des Mainstream.
Wer sein Humorpotenzial entwickelt, wird zur Führungskraft, zum Menschenfänger. Im besten Sinne.
Wer sein Humorpotenzial entwickelt, hat Erfolg bei Menschen.
Wer sein Humorpotenzial entwickelt, wird kreativ, konfliktfähig und veränderungsbereit.
Wer sein Humorpotenzial entwickelt, wird attraktiv für andere. Privat und beruflich.
Wer sein Humorpotenzial entwickelt, schafft es sogar, mit sich selbst zufrieden zu leben.
Wer sein Humorpotenzial entwickelt, hat jede Menge Spaß und Freude!
Wer sein Humorpotenzial  entwickelt, besitzt Individualität!

Und das schönste ist: Humor kann man lernen!
Aber wer will das schon!
Sie! Und hier ein paar Übungen for Beginners!



  1. Gehen Sie nach dem Aufstehen sofort zu einem Spiegel. Setzen Sie die
    rote Nase auf, lächeln Sie sich an und warten Sie darauf, dass Ihr
    Gegenüber zurück lächelt. Das macht es! Dann bewundern Sie sich bitte.
    Sagen Sie: „Was habe ich für ein Glück, dass mich schon morgens ein so
    attraktiver, charismatischer, intelligenter  Mensch begegnet.“
    Das hebt die Stimmung und macht Sie positiv fit für den Tag.

  2. Gewöhnen Sie sich an, die rote Nase mehrmals am Tag aufzusetzen.
    Erst mal alleine, natürlich. Wenn Sie sich über jemanden ärgern, können Sie
    die rote Nase berühren oder sich „im Geiste“ aufsetzen. Vollprofis ziehen
    die rote Nase tatsächlich auf. Die Reaktion der anderen belohnt sie für
    ihren Mut. Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

  3. Bevor Sie zur Arbeit gehen, überlegen Sie sich ganz genau, worauf sie sich
    heute freuen. Und dann freuen Sie sich auch! Nehmen Sie das Freuen ernst.
    Wir freuen uns viel zu wenig!

  4. Legen Sie ein Humortagebuch an, in das Sie alles schreiben, was Sie heute
    komisch fanden. An sich und anderen. So haben Sie auch gleich eine
    Sammlung von Anekdoten für die nächste Party oder Präsentation.

  5. Verknüpfen Sie alle möglichen Sprichworte und Zitate miteinander.
    Möglichst sinnfrei: „Man soll den Vogel nicht vor dem Abend loben.“,
    „Das Pferd geht so lange zur Apotheke, bis es Gold im Mund hat.“
    Das macht Spaß und lässt die Synapsen knallen. Sein werden spontaner
    und schlagfertiger.

  6. Schreiben Sie auf, was Ihnen nicht an Ihnen gefällt. Dann tanzen Sie Ihre
    Schwächen: „Ich bin zu dick, tschatschatscha, ich bin zu fett, tschatschastscha,
     ich find mich nett, taschtaschatscha!“ Geht auch mit Rap!

    Erfinden Sie Zusammenhänger, die eine komische Perspektive haben, wie
    z.B.: Ihre Küchengeräte beschweren sich darüber, wie Sie sie behandeln.
    Oder: Ihr Hund wir Ihre neue Führungskraft und mobbt sie.
    Schmücken Sie diese Geschichten aus und schreiben Sie sie auf.

  7.  Erfinden Sie Probleme. Vielleicht haben Sie  ja auch ein paar. Wie wir alle.
    Nun finden Sie möglichst abwegige Lösungen dafür. Lassen Sie Ihrer
    Fantasie freien Lauf. So entwickelt man auch Pointen! Z.B.:
     Wie werde ich in drei Monaten Bundeskanzlerin?
    Wie bekomme ich mein Haus ans Meer?
    Wie schaffe ich es beim Eurovision Song Contest aufzutreten?

  8. Bereiten Sie Menschen in Ihrer Umgebung eine Freude. Manchmal
    reicht nur ein Lächeln. Oder ein kleines Geschenk. Oder ein Dankeschön
    und ein Lob.

  9. Loben Sie wildfremde Menschen!

  10.  Erfinden Sie schon mal vorsorglich Antworten auf Killerphrasen wie
    „Das haben wir immer schon so gemacht.“

  11.  Lachen Sie fünf Mal am Tag einfach so vor sich hin. Fangen Sie leise an
    und steigern Sie das Lachen zu einem lauten befreienden Lachen.

  12. Erzählen Sie sich die Erfolgsgeschichte Ihres Lebens aus einem Scheitern
    heraus. Ich habe in Mathematik eine „5“  im Abi. Und das,
     obwohl ich tagelang und wochenlang lernte. Mein Lehrer war der
    Meinung, dass Mädchen ungeeignet für Mathematik sind. (Ich war auf
    einer Jungenschule.) Das fand ich so komisch, dass ich beschloss, das
    nutzlose Lernen einzustellen und mich ab sofort der humorvollen
    Lebensführung zu widmen.

  13. Jedes Mal, wenn Sie sich ärgern, treten  Sie bitte einen Schritt von
    Ihrer Position zur Seite. Setzen Sie sich, im Geiste oder tatsächlich, die rote
    Nase auf und betrachten Sie die Situation aus folgender Perspektive:  
    Was wäre daran komisch, wenn es nicht mich beträfe?


Ihre
Jumi Vogler und Hu, der Humor

Freitag, 13. September 2013

Wie Sie mit der Lösungsstrategie Humor in Krisen und Veränderungen erfolgreich bestehen!

Einige von Ihnen wissen es: Bevor ich mein Humor-Unternehmen gründete, war ich fast 10 Jahre lang krank, zeitweise im Rollstuhl, berufsunfähigkeitsberentet und hatte ununterbrochen Schmerzen.
Ich habe nämlich seit 14 Jahren eine Autoimmunkrankheit.
Anfangs wollte ich nicht mehr so leben. Mit den Schmerzen. Ich suchte nach Lösungen. Weit und breit nichts in Sicht. Warum? Ich hatte die Veränderung nicht angenommen. Ich wollte mein Leben wieder haben. Das Leben vor der Krankheit. Also gesund sein, ohne existenzbedrohende Krisen. Das heißt, ich wollte so schnell wie möglich in den Zustand vor der Krise! Das ist menschlich. Aber dumm!! Denn der Zustand vor der Krise hat die Krise ausgelöst. In meinem Fall hieß das, ich war in einem Job selbstständig, der mir, wie ich später feststellte, nicht zusagte. Den ich aber nicht veränderte aus Angst vor ökonomischen Verlusten. Als ich vor Schmerzen fast depressiv wurde, kam die Lösung angeflogen: Durch eine Broschüre mit dem Titel "Wie Sie auch mit Rheuma erfüllenden Sex haben können". Sie können sich auch die Geschichte  in folgendem kleinen Film anschauen.

Wie Sie mit der Erfolgsstrategie Humor in allen Krisen und Veränderungsprozessen gewinnen! 

Jedenfalls überraschte mich ob dieser Broschüre ein Lach-Tsunami und ich lachte und lachte und lachte über die Absurdität meiner Situation. Und in diesem Lachen verschwand mein Selbstmitleid und machte so den Weh frei für kreative Lösungen. Und ich beschloss, mein Leben auf meine Art trotz Krankheit zum Erfolg zu führen. Auf eine Art und Weise, die ich mich vorher nicht getraut hatte. Gegen den Mainstream. Mit einem völlig verrückten Perspektivenwechsel. Und Mut.
Ich beschloss, gegen alles Widerstände und mit hohem ökonomischen Risiko, die Erfolgsstrategie Humor in den Alltag der Menschen und in Unternehmen zu bringen. Und das habe ich getan. Und tue es immer noch.Mit Vorträgen, Trainings und Coaching.

Nun stehen neue Veränderungen an: Ich beschloss Anfang des Jahres eine Buchserie herauszugeben, die sich mit der Lösungsstrategie Humor in Krisen befasst. Natürlich Humorvoll. Und mit Hu, dem Humor.

Die ersten zwei Bücher erscheinen im nächsten Jahr, Januar und September 2014 bei GABAL und dann geht es jedes Jahr weiter.Dieses Projekt ist für mich das pure Glück.
Und: Ich ziehe nach 30 Jahren Hannover wieder in mein gefühltes Zuhause. Nach Berlin. Noch mehr Glück! Ich kann also über Veränderungen nicht klagen. Und alle funktionieren mit der Erfolgsstrategie Humor.

Und was bedeutet das für Sie? In Krisen und Veränderungen?

1. Versuchen Sie auf gar keinen Fall, in den Zustand vor der Krise zurückzukommen. Er hat die Krise ausgelöst.
2. Fragen Sie sich, was an der Krise komisch wäre, wenn es sie nicht beträfe.
3. Lassen Sie viel von dem los,wie Sie und die Welt vermeintlich funktionieren müssen.
4. Lachen Sie mit Ihrer Krise. Je ernster Sie sich nehmen und je selbstmitleidiger Sie werden, um so weniger wird passieren. Wenn Sie aufhören sich erst zu nehmen, werden Ihre Lösungen kreativ.
5. Lassen Sie kreative Lösungen zu, die dürfen auch gerne knall verrückt sein. Dann geschehen echte Wunder.

Und Sie werden durch alle Ihre Krisen und Veränderungen positiv und erfolgreich  hervorgehen.
In diesem Sinne. Erfolg lacht!
Jumi Vogler