Freitag, 16. Mai 2014

Freiheit für die eigene perfekte Unvollkommenheit!

"Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind." Albert Camus

Menschen scheitern. Dauernd.

Ganz entgegen all der Erfolgsgeschichten, die in den Medien und sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. 
Menschen scheitern an allem Möglichen.
Am meisten aber scheitern Menschen an sich selbst. An dem, was sie über sich und die Welt annehmen. An ihre eigenen Täuschungen.
Und wenn der Tag kommt, an dem man in den Spiegel schaut und das ungeschminkte Ich sieht, dann braucht man Humor.
Denn Humor hilft sich selbst zu ertragen und mit Verzeihen und Verständnis zu die eigene Unzulänglichkeit zu ertragen.
Was brauchen wir mehr?


Denn wir werden - den Göttern des Humors sei Dank - niemals der Mensch, zu dem uns alle machen wollen: Die Eltern, die Kollegen, die Führungskräfte, die Freunde. Von uns wird Perfektion erwartet. Eine Perfektion, die wir niemals erreichen. Und die die Menschen, die sie von uns verlangen, ebenfalls nicht erreichen. Deswegen verlangen sie Perfektion von uns. Um nicht allein als vermeintliche Versager da zu stehen.So funktioniert Erziehung und Konditionierung.
Auch diese Erkenntnis verlangt Humor.

Humor bedeutet, sich zu lieben. Das ist das Schwerste. Nicht einfach mit allen Schwächen. Schwächen besitzt jeder. Sondern sich als Mensch zu lieben. Ein Mensch, der anders ist als er sein soll. Denn das geht allen Menschen so, auch Uli Hoeneß, Gerhard Schröder, Alice Schwarzer, Angela Merkel uva., dem Dalai Lama, Markus Lanz, Ihnen und mir.
Nur wem das gelingt, ist frei

Frei für die eigene perfekte Unvollkommenheit!





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